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Kirchen

Kath. Pfarrei Mariä Himmelfahrt Stadtprozelten

Dekanat Miltenberg
 

Die Pfarrei Stadtprozelten gehört der Pfarreiengemeinschaft „St. Nikolaus Süd-Spessart“ an, die am 01.Juli 2008 gegründet wurde.
Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien (St. Vitus/Dorfprozelten, St. Stephanus/Fechenbach mit St. Josef/Reistenhausen und Mariä Himmelfahrt/Stadtprozelten mit St. Judas Thaddäus/Neuenbuch) mit ca. 4500 Katholiken.
Katholikenzahl in Stadtprozelten 851
Postanschrift:
Hauptstraße 99
97904 Dorfprozelten

Telefon (0 93 92) 70 63
Fax (0 93 92) 98 72 37
 

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Die Gottesdienstordnung können Sie der Internettseite entnehmen:
http://www.bistum-wuerzburg.de

Öffnungszeiten des Pfarrbüros der Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus Süd-Spessart

Montag nicht besetzt
Dienstag 9:00 - 15.00 Uhr
Mittwoch: 10:00 - 12:30 Uhr
Donnerstag 9:00 - 12.00 Uhr
Freitag 15:00 - 17.30 Uhr
 


Evang. Pfarramt

Spessartstr. 1
97907 Hasloch
 

Tel.: 09342 5111
Fax.: 09342 85022

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Die Evang. Kirchengemeinde ist auch im Internetvertreten unter: www.pfarrei-hasloch.de


Geschichte der Kath. Pfarrei Mariä Himmelfahrt Stadtprozelten und ihrer Kirche

1323, nur wenige Jahre nachdem der Deutsche Orden die Herrschaft über Burg und Siedlung übernommen hatte, wurde Stadtprozelten eigene Pfarrei im Bistum Mainz. Neuenbuch und Breitenbrunn kamen später als Filialorte zur neu gebildeten Pfarrei. Stadtprozelten gehörte vorher zur Pfarrei Dorfprozelten.

Es ist wahrscheinlich, dass die dem heiligen Georg geweihte Kapelle 1323 zur Pfarrkirche erhoben worden war. Dieses Kirchlein stand im Zentrum der Siedlung auf dem Platz der heutigen Apotheke und wurde um 1811 abgerissen.

Im frühen 14. Jahrhundert entstand in Stadtprozelten ein zweites Gotteshaus, die Spitalkirche.

Diese heutige Pfarrkirche hat eine bewegte Baugeschichte. Älteste Bauteile sind das Turmgeschoss und der gotische Chor. Das vor einigen Jahren renovierte und in die Zeit um 1330 datierte Fenster über dem Altar bestätigt dies. 1628 erhielt der Turm seine heutige Form und im gleichen Jahrhundert wurde das Langhaus erhöht und verlängert.

1811 hatte vermutlich der damalige Pfarrer Sebastian Josef Luca (Pfarrer in Stadtprozelten von 1802 bis 1822) den Antrag gestellt, die Georgenkapelle abzureißen und die Spitalkirche zur hochwasserfreien Pfarrkirche umzubauen. Nach einer Rückfrage vom 13. Mai 1811 gab Pfarrer Luca im Juni 1811 die Begründung für seinen Antrag:

"Während der 9 Jahre seiner Tätigkeit in Stadtprozelten sei das Hochwasser des Maines sechs mal so hoch gewesen, so dass ein Kichenbesuch nicht stattfinden konnte. Der Umbau der Spialkirche kostete 280 Gulden, wogegen für die Renovierung der Georgenkapelle 2000 Gulden veranschlagt seien. Außerdem würden schon seit über 30 Jahren in der Georgenkapelle keine "gottesdienstlichen Handlungen" mehr stattfinden."

Schon am 1. August 1811 gab das Erzbischöfliche Generalvikariat in Regensburg über das Amt Aschaffenburg seine Einwilligung:

"Dem Herrn Pfarrer Luca zu Stadtprozelten wäre zu eröffnen, daß Emenentissimus sich gnädigst dahin entschlossen haben, daß die Pfarrkirche zu Stadtprozelten erhöhet werden. Die S. Georgen Kapelle aber eingehen solle, welches von der einschlagenden (=zuständigen) weltlichen Behörde werde besorgt werden. Man habe ihn hievon vorläufig benachrichtigen wollen." (Pfarrarchiv Stadtprozelten)

Die Spitalkirche wurde baulich verändert, um aus dem Hochwasserbereich herauszukommen und zur Pfarrkirche erhoben. Außerdem erhielt die Kirche gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine neugotische Ausstattung.

Der Neubau der Sakristei, südlich vom Chor, sowie die Höherlegung des gesamtem Chorraumes erfolgte in den Jahren 1930/1931. In den Jahren 1935/1936 wurde dann auch das Langhaus höher gelegt und um 9 Meter verlängert. Der Hochaltar und die Seitenaltäre sind aus der Nachkriegszeit.


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