Barrierefrei 2023

Starnberg, 8. Oktober 2015 (stmi).

Im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Schlossberghalle der Stadt Starnberg hat die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr den Werkbericht zum Modellvorhaben 'Die barrierefreie Gemeinde' vorgestellt. Frau Bürgermeisterin Claudia Kappes, Stadt Stadtprozelten und die Geschäftsstellenleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Stadtprozelten, Frau Regina Wolz, waren als Vertreter der Modellkommune Stadt Stadtprozelten ebenfalls vor Ort.

Städte und Gemeinden, Planer, Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger erhielten Impulse zahlreicher Experten. Sie hatten die Möglichkeit, in Workshops Erfahrungen mit Vertretern der sechzehn Städte und Gemeinden des gleichnamigen Modellvorhabens auszutauschen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Werkbericht veröffentlicht, der die Aktionspläne der Modellgemeinden mit den jeweiligen Schwerpunkten und Besonderheiten dokumentiert. Er zeigt exemplarisch Maßnahmen und kreative Lösungsansätze, die auf Gemeinden mit ähnlichen Fragestellungen übertragbar sind oder als Impulsgeber dienen können. Der Werkbericht kann genau wie der im Juli 2015 erschienene Leitfaden 'Die barrierefreie Gemeinde' ab dem 9. Oktober 2015 kostenfrei unter www.bestellen.bayern.de bezogen werden und steht zusätzlich als barrierefreie PDF-Datei zum Download bereit.

Leitfaden 'Die barrierefreie Gemeinde' 

Innen- und Bauminister Joachim Herrmann hat einen neuen Leitfaden für Städte und Gemeinden zur barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Raums vorgestellt. Grundlage des Leitfadens bilden die Aktionspläne 16 bayerischer Städte und Gemeinden, die im Rahmen eines Modellvorhabens mit finanzieller Unterstützung und fachlicher Begleitung durch den Freistaat entstanden sind. Die 16 Modellkommunen sind: Bad Kissingen, Bad Windsheim, Eggenfelden, Grafenau, Günzburg, Höchstädt an der Donau, Kronach, Kulmbach, Litzendorf, Marktoberdorf, Mitterteich, Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtprozelten, Starnberg, Traunstein und Wassertrüdingen.Der Leitfaden dient den Kommunen als Hilfestellung, da er eine große Bandbreite an speziellen örtlichen Themen, Besonderheiten und typischen Situationen aufnimmt, die gerade bei der Schaffung von Barrierefreiheit eine große Herausforderung sein können.