Kindergarten Neubau

Bürgerinformation Zwischenstand Bedarfsplanung zwecks „Kindergartenneubau“

Nachdem wir unsere Bedarfsplanung für die kommenden Jahre abgeschlossen haben, stellt sich uns eine ungewisse Planungssituation dar.

Sollte das Ergebnis des Bürgerbegehrens dahingehend ausgehen, dass sämtliche Planungen nochmal bei „Null“ beginnen, gehen wir von einer erneuten Planungs-/Bauzeit von mind. 6-8 Jahren aus.

Planungsstand heute werden wir über diesen Zeitraum nicht mit den jetzigen Plätzen auskommen und es müssten dann möglicherweise räumliche Übergangslösungen sowohl für Krippe als auch für den Kindergarten gesucht werden, um den Bedarf an Betreuungsplätzen decken zu können.

Bei der weiteren Nutzung der aktuellen Räumlichkeiten für weitere 6-8 Jahre müssten sämtliche baurechtlichen, brandschutz- und sicherheitsrechtlichen Voraussetzungen im Rahmen einer Nutzungsänderung neu geprüft und genehmigt werden.

Die Auflagen und Bedingungen dieser Nutzungsänderung sind offen.

Derzeitiger Zustand

Im westlichen Bereich des Ortskerns Stadtprozeltens, gelegen zwischen Hauptstraße und Bahndamm, befinden sich, in direkter Nachbarschaft zueinander, der Kindergarten der Stadt Stadtprozelten sowie die Kirche Maria Himmelfahrt. Zwischen den beiden Bauten liegt eine schmale Freifläche, über die das Hauptportal der Kirche, der Eingang des Kindergartens sowie ein Fußweg entlang des Bahndammes Bahnhof erschlossen werden. Nach Südosten grenzt die auch als Vorplatz der Kirche dienende Freifläche an eine Unterführung des Bahndamms und mündet nach Südwesten hin in einen Fußweg, der zwischen Kindergarten und Bahndamm verlaufend, eine Verbindung zum südwestlich gelegenen Bahnhof schafft.

Ausgangslage

Der bestehende Kindergarten soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll von der Kirche Maria Himmelfahrt abgerückt westlich hinter dem bestehenden Gebäude errichtet werden. Der Betrieb des bestehenden Kindergartens kann während der Bauphase unterbrechungsfrei aufrechterhalten werden.
Nach dem Umzug in den Neubau wird das alte Kindergarten-Gebäude abgebrochen. Hierdurch entsteht am westlichen Eingang zur historischen Altstadt eine städtebaulich, funktional und räumlich neue Situation, die im Hinblick auf den Stadtraum und die Nutzungsmöglichkeiten großes Potenzial bietet.

Planungsumgriff

Die Maßnahme umfasst die Gestaltung der Freianlagen und Bauten zwischen Kirche und Neubau der Kindertagesstätte sowie das Kirchenvorfeld zur Hauptstraße, welches zukünftig in den öffentlichen Raum einbezogen werden soll.
Teile der Neugestaltung sind ein kleines Funktionsgebäude in dem Abstellräume für den Kindergarten, Technikräume sowie eine öffentliche Toilettenanlage untergebracht werden soll.
Hinzu kommt die Erneuerung und Weiterführung des südöstlich angrenzenden Fußwegs, der zukünftig den Bereich des Bahnhofs mit dem Mittleren Weg verbinden wird.

Gestaltungskonzept

Die Freifläche soll als vielseitiger, attraktiv gestalteter Platzfläche zwischen Kirche und Kindergarten gestaltet werden, auf der Menschen verschiedener Altersgruppen zusammentreffen.
Dem Kindergarten vorgelagert, wird von Bänken umschlossen, eine kleine Platzfläche entstehen, die zur Bahn hin durch das kleine Funktionsgebäude abgeschirmt wird. Sitzgelegenheiten und eine angemessene Bepflanzung lassen ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität entstehen.
Durch eine transparente Überdachung entstehen witterungsgeschützte Bereiche. Durch Rampen und Geländemodellierung wird der gesamte Bereich barrierefrei gestaltet.
Das Umfeld der Kirche wird in das Gestaltungskonzept einbezogen. Eine nachfolgend barrierefreie Erschließung des Kirchenraums wird dabei berücksichtigt.
Entlang der Hauptstraße sind im Nordwesten der Platzfläche drei Stellplätze vorgesehen.
Durch die Gestaltung wird die zentrale Platzfläche als Ort des Ankommens und Abholens der Kinder gegenüber der stark befahrenen Hauptstraße abgeschirmt.
Der Ausbau der Gartenwege entlang des Bahndammes ermöglicht zukünftig eine vollständig verkehrsfreie Erschließung dieses Bereichs.

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